Interview-Reihe “10 Fragen an…” Petra Jahn-Firle
Texter und Talente

10 Fragen an... Petra Jahn-Firle

Die Online-Marketing-Queen

Damit Sie uns Texter und Talente noch besser kennenlernen, starten wir unsere Interview-Reihe “10 Fragen an…”. Hier geben wir einen kleinen, aber feinen Einblick in unsere ganz persönliche Texter-Welt.

Stefanie Vey interviewt reihum ihre Kolleginnen und Kollegen. Den Anfang macht Petra…

 


Petra Jahn-Firle beantwortet 10 Fragen

1. Petra, wie bist Du zum Texten gekommen?

Mit dem Erstellen von Content hatte ich schon viele Jahre während meiner Angestelltenzeit in Internetagenturen und Software-Unternehmen zu tun. Irgendwie kamen meine Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen immer wieder auf mich zu, wenn es darum ging, etwas zu schreiben. Ob für die Website, für Newsletter oder Anzeigen – offenbar machte ich da meine Arbeit ganz gut. 😊

Und weil ich mich als sogenannte Online-Marketing-Professional in Sachen SEO und Usability gut auskannte, konnte ich das mit dem Schreiben hervorragend kombinieren: Also Content erstellen, der nicht nur Menschen erreicht, sondern auch für Suchmaschinen relevant ist.

Ende 2016 war es dann soweit, und ich habe mich entschieden, mich genau mit dieser Stärke, mit diesem Talent, selbstständig zu machen und meine Dienstleistung als Freelancer anzubieten – nicht nur mit Texten von Websites und Blogartikeln, sondern auch – und das mit Unterstützung von professionellen Partnern – mit der Konzeption und Umsetzung ganzer Website-Projekte.

2. Was macht Dir bei Deiner Arbeit die meiste Freude?

Definitiv das selbstbestimmte Arbeiten, die abwechslungsreichen Kundenprojekte mit immer wieder neuen Herausforderungen, die mich aber weiterwachsen lassen. Ich mag es auch, mit der deutschen Sprache spielen zu dürfen. Nicht immer muss im Marketing-Kontext alles wissenschaftlich korrekt sein. Nein, es geht eher darum, möglichst verständlich zu formulieren, die Zielgruppe anzusprechen, den Ton zu treffen und zu überzeugen – die Leserschaft und die Suchmaschinen gleichermaßen.

3. Was sind die größten Herausforderungen?

Meinen Perfektionismus abzulegen und mir bewusst zu werden, dass ich nicht überall gleichzeitig die digitale Welt mit meinen Texten und Ideen retten kann. Aber sie immerhin ein Stückchen besser machen…

4. Um welche Texte oder Projekte kümmerst Du Dich am liebsten?

Am liebsten sind mir komplett neue Website-Projekte inkl. Zielgruppenanalyse, Beratung zur Positionierung, Formulierung des Elevator Pitch, Keywordanalyse sowie die Konzeption und Texterstellung für alle Unterseiten.

Eine neue Website ist für mich wie ein imaginärer Kreativraum, ein virtueller Laden, den man komplett neu einrichtet – mit stilvollen Texten, emotionalen Bildern und Videos sowie ansprechenden Call-to-actions (Handlungsaufforderungen). Ich richte den Laden, also die Website, dann konzeptionell und textlich so ein, dass der User sich leicht zurechtfindet, das Angebot auf Anhieb versteht und das Produkt oder die Dienstleistung unbedingt haben möchte. Das ist mein Anspruch – bei jeder Website.

Bei solchen Projekten entwickle ich viele Ideen, gebe Denkanstöße und zeige auch ganz praxisnah, wie man was umsetzen könnte. Dafür belohnen mich meine Kundinnen und Kunden mit sehr positivem Feedback.

5. Bei Texter und Talente wirst du „Online-Marketing-Queen“ genannt. Wie kam es dazu und was bedeutet der Nickname für Dich?

Eine Queen also. Wie ich zu dieser Ehre komme, kann ich gar nicht wirklich sagen – womöglich nehme ich das Wort Online-Marketing einfach zu oft in den Mund, wenn ich über meinen Job rede. 😊

Aber wenn ich meine Bescheidenheit mal kurz zur Seite lege: Ein Krönchen habe ich mir sicher verdient, weil ich meine Texte immer eingebettet in ein ganzheitliches Online-Marketing-System sehe, das nach relevantem Content ringt, wo es nur kann. Mit meinem soliden Wissen rund um Website-Technik, dem Gespür für aktuelle Trends im Webdesign und der unbändigen Neugierde, keine neuen Tools und Trends zu verpassen, bewege ich mich auf jeden Fall in der Content-Königsklasse. Und ob nun Queen oder King – wir bei Texter und Talente beziehen sowieso alle Geschlechter gleichermaßen mit ein.

6. Woher nimmst Du Deine Ideen?

Von Menschen mit Visionen, mit denen ich mich gerne unterhalte. Und indem ich selbst wachsam durch die Welt gehe und meinen gesunden Menschenverstand einschalte. Die besten Gedanken und Ideen kommen mir übrigens meist abends kurz vorm Einschlafen. Wenn ich es schaffe, notiere ich rasch meine Einfälle, damit ich sie auf keinen Fall vergesse.

7. Welche Bücher, Podcasts oder Blogs inspirieren dich?

Fachbücher

  • „Texten können“ von Daniela Rorig ist mein absolutes Texter-Nachschlagewerk, das immer griffbereit auf meinem Schreibtisch liegt.
  • „Website-Konzeption und Relaunch“ von Sebastian Erlhofer und Dorothea Brenner – ein Buch mit tollen Beispielen und nützlichen Praxis-Tipps

„Mein“ Print-Magazin

  • t3n – digital pioneers ist für mich DIE regelmäßige Lektüre in Printform. Hier geht es u.a. um die digitale Wirtschaft, um Software, Technologien und aktuelle Trends im Digital Marketing.

Lieblings-Blogs

Petra mit dem Buch "Texten können"

8. Welche Visionen hast Du für Dein Unternehmen?

Ich möchte mit meinem Unternehmen „textgenial“ sowie mit dem Netzwerk „Texter und Talente“ dafür sensibilisieren, wie wichtig Texte im Internet sind. Denn das Geschriebene – ob digital oder in Printform – hat neben all den Fotos und Videos, die immer mehr Einzug in unsere Medien halten, seine Berechtigung. Ohne Texte würden Webseiten nie gefunden, würden Sachverhalte nicht eindeutig erklärt werden können. Texte beflügeln zudem unsere Phantasie und kreieren in uns Kopfkino. Alleine deshalb lohnt es sich, für gute Texte zu kämpfen.

9. Welche Pläne hast Du konkret noch für dieses Jahr?

Weil das erste Halbjahr in 2020 – trotz Corona – richtig gut lief, gönne ich mir eine ausgedehnte Sommerpause. Diese nutze ich auch, um meine eigene Strategie zu überdenken, Ideen zu sammeln und frische Energie zu tanken.

Auf meinem Plan fürs zweite Halbjahr steht auf jeden Fall, unser Netzwerk „Texter und Talente“ weiter nach vorne bringen – bekannter machen, neue Ideen einbringen, Neues ausprobieren. Da freue ich mich schon sehr drauf.

Petra tankt Kraft im Yoga-Sitz

10. Wo trifft man Dich, wenn Du nicht am Schreibtisch sitzt?

Beim Radfahren, Joggen, Camping oder Yoga Üben – denn kurze Entspannungspausen machen den Kopf wieder frei für kreative Texte, die im Kopf hängen bleiben.

 


Headerbild von NikolayFrolochkin auf Pixabay